Textil-Glossar

Ultraschallschneiden

Definition

Ultraschallschneiden wird vor allem für synthetische textile Flächen verwendet. Die textile Fläche wird nicht wie mit einer normalen Klinge geschnitten, sondern durch schnelle Schwingungen (Ultraschall) „durchtrennt“. Dadurch schmelzen die Stoffkanten, was Ausfransen verhindert.

Verwendung in der Textilindustrie

Ultraschallschneiden kommt in der Konfektion und Verarbeitung von synthetischen Geweben, Vliesstoffen und technischen Textilien zum Einsatz, etwa bei der Herstellung von Sportbekleidung, Fahnenware oder Verpackungsmaterialien aus Polyester und Polyamid. Das Verfahren eignet sich besonders für saubere, versiegelungsfreie Schnittkanten ohne zusätzliche Naht- oder Kantenbehandlung. Es wird sowohl in automatisierten Schneidanlagen als auch in halbautomatischen Handgeräten eingesetzt.

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Häufige Frage

Beim Thermoschneiden wird die textile Fläche durch direkte Hitzezufuhr eines erhitzten Messers oder Drahtes getrennt, was zu breiteren Schmelzzonen und stärkerer Wärmebelastung des Materials führen kann. Ultraschallschneiden erzeugt die Wärme durch hochfrequente mechanische Schwingungen unmittelbar an der Schneidkante, was eine schmalere und präzisere Versiegelung ergibt. Beide Verfahren eignen sich nur für thermoplastische, also synthetische Fasermaterialien und sind für Naturfasern wie Baumwolle nicht geeignet.

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