Textil-Glossar

Stapelfasergarne

Definition

Stapelfasergarne sind Garne, die aus Stapelfasern – also aus Fasern begrenzter Länge – hergestellt werden. Die einzelnen Fasern werden beim Spinnen durch Drehung aneinander gehalten und so zu einem zusammenhängenden, linienförmigen Gebilde verbunden. Im Gegensatz zu Filamentgarnen, die aus endlosen Fäden bestehen, besitzen Stapelfasergarne durch ihre abstehenden Faserenden eine voluminöse, oft weichere Oberfläche.

Verwendung in der Textilindustrie

Stapelfasergarne kommen überall dort zum Einsatz, wo ein angenehmer Griff, ein gleichmäßiges Maschenbild oder eine matte Optik gefragt sind – etwa bei Bekleidung aus Baumwolle, Wolle oder Mischungen mit Chemiefasern. Eigenschaften wie Garnfeinheit, Drehung und Faserlänge bestimmen maßgeblich Festigkeit, Pilling-Verhalten und Wärmeisolation des fertigen Textils.

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Häufige Frage

Stapelfasergarne bestehen aus Fasern begrenzter Länge, die durch Drehung zusammengehalten werden, und haben eine voluminöse, oft weichere Oberfläche. Filamentgarne bestehen dagegen aus endlosen Fäden und sind glatter und gleichmäßiger.

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