Textil-Glossar

Serikultur

Definition

Serikultur (oder Seidenbau) bezeichnet den gesamten Prozess der Seidenproduktion.

Verwendung in der Textilindustrie

In der Textilindustrie liefert die Serikultur den Rohstoff Naturseide, der vor allem für hochwertige Gewebe, Bekleidung und Heimtextilien eingesetzt wird. Der aus Seidenraupenkokons gewonnene Faden zeichnet sich durch einen natürlichen Glanz, hohe Reißfestigkeit und gute Feuchtigkeitsregulierung aus. Bedeutende Produktionsländer sind China, Indien und Usbekistan, von wo aus die Rohseide an Spinnereien und Webereien weltweit geliefert wird.

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Häufige Frage

Die Serikultur umfasst den gesamten Prozess von der Zucht des Maulbeerbaums über die Aufzucht der Seidenraupen bis zum Abhaspeln der langen, ununterbrochenen Fäden aus den unbeschädigten Kokons. Florettseide entsteht hingegen aus Kokonsabfällen oder beschädigten Kokons, die nicht abgehaspelt werden können, sondern gesponnen werden müssen. Das Ergebnis ist ein kürzerer, weniger gleichmäßiger Faden mit mattem Erscheinungsbild, der qualitativ unter dem Haspelfaden der regulären Serikultur liegt.

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