Textil-Glossar

mikroporös

Definition

Die Schicht besitzt viele sehr kleine "Löcher" und wird so z. B. besonders dampfdurchlässig.

Verwendung in der Textilindustrie

Mikroporöse Schichten werden vor allem in funktionellen Oberbekleidungen, Sportbekleidungen und Schutzausrüstungen eingesetzt, bei denen gleichzeitig Wasser- und Windschutz sowie Schweißtransport erforderlich sind. Sie kommen als Membran oder Beschichtung auf Trägergeweben vor und ermöglichen den Wasserdampfdurchtritt durch physikalisch definierte Poren, deren Größe zwischen flüssigem Wasser und Wasserdampfmolekülen liegt. Typische Anwendungsgebiete sind Outdoor-Textilien, Arbeitsschutzkleidung und medizinische Textilien.

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Häufige Frage

Eine mikroporöse Membran leitet Wasserdampf physikalisch durch feine Poren, die kleiner als Wassertropfen, aber groß genug für Dampfmoleküle sind. Eine monolithische Membran hingegen besitzt keine Poren; der Feuchtigkeitstransport erfolgt chemisch durch Absorption und Diffusion der Wassermoleküle durch das Membranmaterial. Beide Prinzipien erzielen Atemungsaktivität, unterscheiden sich aber in Aufbau, Reinigungsverhalten und Empfindlichkeit gegenüber Verunreinigungen.

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