Definition
Heißsiegelpapier (auch Bügelpapier genannt) wird verwendet, um Schnittmuster einfach und präzise auf Stoffe zu übertragen. Der Schnitt wird auf das Papier gezeichnet oder gedruckt und mit Hitze auf die oberste Stoffschicht aufgebracht. So wird ein Verrutschen der Schnittschablonen auf der Ware verhindert. Besonders beim Zuschnitt von mehreren Lagen als Stapel erleichtert diese Technik das Übertragen des Schnittmusters.
Verwendung in der Textilindustrie
In der Textilindustrie wird Heißsiegelpapier vor allem beim Lagenzuschnitt eingesetzt, wo mehrere Stofflagen gleichzeitig und maßgenau zugeschnitten werden müssen. Das Papier haftet nach dem Aufbügeln temporär auf der obersten Lage und stabilisiert den Schnittbereich, was Schneidfehler durch Lagenverschiebung reduziert. Es eignet sich besonders für formkritische Teile wie Kragen, Taschen oder strukturierte Zuschnitte, bei denen Konturgenauigkeit entscheidend ist.
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