Definition
Chemiefasern sind Fasern, die in einem industriellen Verfahren künstlich hergestellt werden. Man unterscheidet Regeneratfasern, die aus natürlichen Rohstoffen wie Cellulose gewonnen werden, und synthetische Fasern, die aus synthetisch erzeugten Polymeren aufgebaut sind. Anders als Naturfasern können Chemiefasern als endlose Filamente hergestellt und gezielt in ihren Eigenschaften gestaltet werden.
Verwendung in der Textilindustrie
Chemiefasern wie Viskose, Polyester oder Polyamid sind aus Bekleidung, Heimtextilien und technischen Textilien nicht mehr wegzudenken. Da sich Feinheit, Querschnitt und Länge gezielt steuern lassen, können sie für nahezu jede Anwendung maßgeschneidert werden.
Textilwissen im Zusammenhang lernen
Sie haben gerade einen einzelnen Fachbegriff nachgeschlagen. Im textil trainer lernen Sie, wie textile Materialien, Prozesse und Zusammenhänge miteinander verbunden sind.
Die kostenfreie Lernplattform vermittelt textiles Grundlagenwissen Schritt für Schritt in interaktiven Onlinekursen. Jeder Onlinekurs enthält ein eigenes Glossar mit den wichtigsten Fachbegriffen des jeweiligen Themas. Über alle Kurse hinweg stehen mehr als 600 textile Begriffe mit vertonten Erklärungen zur Verfügung.
Entwickelt wird der textil trainer gemeinsam mit der Professur Textile Technologien der TU Chemnitz, der chemmedia AG sowie Unternehmen und Bildungseinrichtungen aus der Textilbranche.